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DEUTSCH 13 Unternehmen, die ihr jahrzehntelang aufgebautes Know-how bewahren und gleichzeitig offen für Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind, werden ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die eigentliche Stärke des deutschen Mittelstands niemals allein in Maschinen oder Gebäuden lag. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil besteht bis heute in den Menschen, ihrer Erfahrung, ihrer Kreativität und ihrer Fähigkeit, auch für hochkomplexe Herausforderungen individuelle Lösungen zu entwickeln. Die Nachfolge in einem mittelständischen Unternehmen ist deshalb weit mehr als die Suche nach einer geeigneten Geschäftsführerin oder einem geeigneten Geschäftsführer. Sie ist ein langfristiger Transformationsprozess, der idealerweise Jahre vor dem eigentlichen Generationswechsel beginnt. Zu häufig wird dieses Thema jedoch verdrängt – aus Zeitmangel, aus Unsicherheit oder schlicht aus der Hoffnung, dass sich eine Lösung schon ergeben wird. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass erfolgreiche Nachfolgen fast immer das Ergebnis einer frühzeitigen und strukturierten Planung sind. Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob eine familieninterne Nachfolge überhaupt möglich ist. Viele Kinder von Unternehmerfamilien haben heute andere berufliche Vorstellungen oder leben bereits im Ausland. Gleichzeitig entscheiden sich junge Menschen zunehmend bewusst gegen die Verantwortung einer Unternehmensführung – nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil sie die zunehmende Komplexität unternehmerischer Entscheidungen realistisch einschätzen. „Der Staffelstab wird übergeben“ – Erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch gute Planung

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