ACIG

2027 DER CHIRURGIEFÜHRER 2027 SURGICAL GUIDE

2 kohler-med.de 100% MADE IN GERMANY DIN EN ISO 13485:2021 | 93/42/ EEC LAPARASCOPY LAMINECTOMY SPINE SURGERY CARDIOVASCULAR ARTHROSCOPY UROLOGY ENDOSCOPES BIOPSY ENT DENTAL PLASTIC SURGERY ELECTROSURGERY ORTHOPEDICS VETERINARY DEVELOPMENT CNC-MILLING CNC-TURNING PROTOTYPING BAK Kohler Medical KG Siemensring 15 +49 7467 9493-0 78579 Neuhausen ob Eck info@kohler-med.de

1 INHALTSVERZEICHNIS SEITE Table of contents page Impressum / Wichtige Hinweise 6 / 7 Vorworte 8 / 9 BERICHT: Unternehmensnachfolge in der Medizintechnik – Herausforderung und Chance für eine Schlüsselbranche 10-16 PRODUKTE-STICHWORTVERZEICHNIS 47-63 Important Note 17 Foreword 18 / 19 REPORT: Business succession in Medical Technology – A Challenge and Opportunity for a Key Industry 20-26 PRODUCT Index 47-63 Indications importantes 27 Préambule 28 / 29 RAPPORT: La transmission d’entreprise dans le domaine des technologies médicales – un défi et une opportunité pour un secteur stratégique 30-36 INDEX DE PRODUITS 47-63 Indicaciones importantes 37 Prólogo 38 / 39 INFORMES: La sucesión empresarial en el sector de la tecnología médica: un reto y una oportunidad para un sector clave 40-46 ÌNDICE DE PRODUCTOS 47-63 FIRMEN-INFORMATIONEN | Companies profiles 65-243 FACHMESSE-INFORMATIONEN | Informations of trade fairs 244-249 FREIZEIT, HOTELS, RESTAURANTS | Leisure Time, hotels, restaurants 252-269 MARION BERNHARDT „Farben im OP“ 270-273 ALPHABETISCHES ADRESSENVERZEICHNIS | 275-285 Alphabetical index of addresses STADTPLAN TUTTLINGEN / GEBIETSPLAN | Umschl. hinten Town map of Tuttlingen / district map inside back cover ESPAÑOL FRANÇAIS ENGLISH DEUTSCH

2 ACIG-BEGEGNUNGEN 17. und 18. Juni 2027 in der Stadthalle Tuttlingen Über 40 Aussteller und Experten bieten ihre Dienstleistungen und Problemlösungen für die Herstellung und den Vertrieb von Medizintechnik bei interessanten Gesprächen und anschaulichen Vorführungen an. Weitere Informationen ab Februar 2027 unter www.acig.de. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Ihren Besuch! ACIG MEETINGS June 17 and 18, 2027 at the Tuttlingen Town Hall More than 40 exhibitors and experts will present their services and solutions for the manufacturing and distribution of medical technology, offering engaging discussions and informative demonstrations. Further information will be available from February 2027 at www.acig.de. Admission is free; we are looking forward to your visit!

3 Ständige Ausstellung von Chirurgie-Instrumenten und Geräten A permanent display of surgical instruments and medical appliances ÖFFNUNGSZEITEN Mo-Do 09.00 - 12.00 Uhr 15.00 - 18.00 Uhr Fr 09.00 - 12.00 Uhr und nach Vereinbarung OPENING HOURS Mon-Thur 09.00 - 12.00 a.m. 03.00 - 06.00 p.m. Fri 09.00 - 12.00 a.m. and as arranged by appointment In Grubenäcker 6 D-78532 Tuttlingen Fon: 0 74 61 / 81 93 info@acig.de www.acig.de Wir freuen uns auf Ihren Besuch! We are looking forward to your visit!

4

Ständige Ausstellung von Chirurgie-Instrumenten und Geräten A permanent display of surgical instruments and medical appliances Unsere Ausstellung auch virtuell in 3D! Unsere komplette Ausstellung können Sie jetzt auch virtuell besuchen und in einer praktischen 3D-Ansicht nach Belieben durchstöbern. Schauen Sie doch einfach mal vorbei unter www.acig.de • • • • • • • • • • • • • • • • • Our exhibition is also virtual in 3D! You can visit our complete exhibition virtually and browse through it in a practical 3D view whenever you like. Just have a look at www.acig.de 5

6 DEUTSCH HERAUSGEBER ACIG · Ausstellung von Chirurgie-Instrumenten und Geräten Bernd Müller e.K. In Grubenäcker 6 · 78532 Tuttlingen Telefon: 0 74 61 / 81 93 E-mail: info@acig.de · Internet: www.acig.de DRUCK merkt · druck und medien e.K. Robert-Bosch-Straße 6/2 · 78549 Spaichingen Telefon: 0 74 24.51 57 info@merkt-druckmedien.de · www.merkt-druckmedien.de Dieser Chirurgieführer ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere der Übersetzung, des Nachdruckes, der Entnahme von Abbildungen, der Wiedergabe auf photomechanischem Wege und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Für die Gestaltung der Titelseite danken wir der Hipp Technology Group

DEUTSCH 7 Wichtige Hinweise Der Chirurgieführer-Service für Sie! Hier ist der Schlüssel zum Erfolg! Denn gewußt wie – Sie mit diesem Nachschlagewerk richtig arbeiten – heißt alle Möglichkeiten ausnutzen, die Ihnen der Chirurgieführer bietet. Nehmen Sie sich deshalb unbedingt die Zeit, diese Seite zu lesen. Es lohnt sich! Produkte-Stichwortverzeichnis – Seiten 47-63 Mit Hilfe des Produkte-Stichwortverzeichnisses können Sie geeignete Lieferanten für alle angebotenen Produkte finden. Bitte beachten Sie: Die meisten Firmen bieten laut diesem Verzeichnis viele verschiedene Produkte an. Zögern Sie also nicht, eine aufgeführte Firma wegen eines bestimmten Produktes anzuschreiben, auch wenn die Anzeige ein ganz anderes Produkt zeigt. Alphabetisches Adressenverzeichnis – Seiten 275-285 Hier stehen in alphabetischer Ordnung alle Firmen, die ihre Produkte in diesem Chirurgieführer präsentieren. Zu jeder Firma finden Sie die komplette Anschrift, Telefon-, Fax-Nummer sowie Internetadresse + E-Mail und Seitenzahl der betreffenden Firma bzw. Anzeige. Stadt- und Gebietsplan Auf der hinteren Umschlagseite finden Sie einen Stadtplan Tuttlingen plus einen Gebietsplan als Hilfe für Sie, die Insertions-Firmen für einen Besuch ausfindig zu machen. Die Standorte der ACIG-Ausstellerfirmen sind zusätzlich alphabetisch aufgelistet und, mit Nummern versehen, in den Plänen markiert.

DEUTSCH 8 VORWORT – LANDRAT Unser Landkreis hat viel zu bieten: Von Aldingen bis Wurmlingen erstreckt sich auf 734 km² eine einzigartige Naturlandschaft – von den südwestlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb über Teile der Baar, die bereits zum Schwarzwald hinweisen, bis hin zum malerischen Tal der jungen Donau. Die 35 Gemeinden im Landkreis Tuttlingen zeichnen sich durch ein vielfältiges Angebot in den Bereichen Bildung, Kultur sowie Freizeit aus und bieten den rund 142.000 Einwohnern jede Menge Lebensqualität. Eine der ganz großen Stärken unserer Region ist darüber hinaus die leistungsstarke heimische Wirtschaft mit ihrer enormen Industriedichte. Schaffenskraft, Innovationsgeist sowie das unermüdliche Engagement unserer Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben den Landkreis Tuttlingen in ein attraktives und blühendes Wirtschaftsgebiet mit hoher Dynamik und Innovationskraft verwandelt. Immer wieder nehmen die bei uns ansässigen, weltweit bekannten Unternehmen Spitzenpositionen im internationalen Wettbewerb ein und behaupten sich als Vorreiter bei der Entwicklung neuer, zu-kunftsweisender Produkte. Als unbestrittenes Herzstück unserer Industrie gilt die Medizintechnik. Mit dem eisenverarbeitenden Handwerk wurde bereits vor über 300 Jahren der Grundstein für die Entwicklung dieser starken Branche gelegt. Vor rund 150 Jahren gründeten sich die ersten Messerschmieden und chirurgischen Instrumentenmacher und ebneten damit den Weg zum heutigen „Weltzentrum der Medizintechnik“. Dank großem Erfindergeist und Fleiß haben sich viele einstige Ein-Mann-Betriebe in Weltfirmen und Marktführer der modernen Medizintechnik verwandelt. Heute ist das Cluster Medizintechnik im Landkreis Tuttlingen mit weit über 400 Betrieben eines der größten Cluster dieser Branche in ganz Deutschland – und damit das stolze Aushängeschild unserer heimischen Wirtschaft. Die Medizintechnikbranche ist zudem der größte Arbeitgeber in unserem Landkreis. Große Namen, aber auch viele kleine und mittlere Betriebe bieten über 10.000 Menschen in unserer Region sichere Arbeitsplätze und damit verlässliche Lebensperspektiven. Doch diese Branche ist nicht nur für unsere Wirtschaftskraft von herausragender Bedeutung: Sie sorgt vor allem dafür, dass Patientinnen und Patienten im eigenen Land und auf der ganzen Welt optimal medizinisch versorgt werden können. Medizintechnik rettet Menschenleben! Ich freue mich daher sehr, dass die Firma ACIG in Tuttlingen jedes Jahr eine so attraktive Ausstellung präsentiert, die einen umfassenden Überblick über die Chirurgiebranche im Landkreis Tuttlingen bietet. Die Neuauflage des Chirurgieführers bündelt diese Kompetenzen übersichtlich und hilft damit vor allem auswärtigen Partnern und Kunden, sich in dieser beispiellosen Vielfalt bestens zurechtzufinden. Stefan Bär, Landrat

DEUTSCH 9 VORWORT Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser des Chirurgieführers 2027, in dieser neuen Ausgabe präsentieren wieder ca. 200 Hersteller- und Handelsfirmen sowie Dienstleistungs- und Zulieferbetriebe für die Medizintechnik ihre vielfältigen Produkte und kompetenten Leistungen. Die Kombination von unserem Chirurgieführer mit unserer Medizintechnischen Dauerausstellung in Tuttlingen bietet Ihnen ein enorm effizientes Instrument zur Erschließung von neuen bzw. alternativen Bezugsquellen für Ihren Einkauf. Besuchen Sie uns auch online unter www.acig.de . Hier finden Sie neben unserer modernen virtuellen Ausstellung eine sehr große und umfassende Produkte- und Dienstleistungs-Datenbank mit den weiterführenden Verlinkungen zu unseren Ausstellern und Inserenten. Anfang Februar dieses Jahres besuchte ich die WHX (ehemals Arab Health) in Dubai. Auch wenn unser Chirurgieführer in den vergangenen Jahren bereits über befreundete Aussteller auf dieser Messe erhältlich war, stellte sich mir seit Längerem die Frage, ob die ACIG mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten sein muss. Die positiven Rückmeldungen der Aussteller aus unserem Kundenkreis machten mich neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht: Eine große Anzahl an Besuchern auf dem ultramodernen Messegelände, die Aussteller aus unserer Region in einer Halle besucherfreundlich platziert, und ich habe mehrere Besucher getroffen, die sich (teilweise schon seit mehreren Jahren) für Dubai und gegen die MEDICA in Düsseldorf entschieden haben. So freue ich mich, dass die ACIG ebenfalls auf der WHX vom 25. bis 28. Januar 2027 ausstellen wird, auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International in der South Hall 9. Sehen wir uns in Dubai ? Wir möchten uns sehr herzlich bei unseren treuen Kunden bedanken, die mit ihren Inseraten wieder eine neue umfassende Ausgabe des Chirurgieführers ermöglicht haben. Unser Dank gilt auch besonders Herrn Landrat Bär, Herrn Dr. Sening von senetics healthcare group, der Stadtverwaltung Tuttlingen und allen weiteren Personen, die zur attraktiven Gestaltung dieses Buches beigetragen haben. Ihre ACIG, Bernd Müller

10 Unternehmensnachfolge in der Medizintechnik – Herausforderung und Chance für eine Schlüsselbranche Ein Leitartikel von Dr. Wolfgang Sening Die Medizintechnik zählt seit Jahrzehnten zu den innovationsstärksten Industriezweigen Deutschlands. Sie verbindet Ingenieurskunst mit medizinischem Fortschritt und trägt in einzigartiger Weise dazu bei, die Lebensqualität von Millionen Menschen weltweit zu verbessern. Kaum ein anderer Industriezweig steht so sehr für Präzision, Zuverlässigkeit und technologischen Fortschritt wie die Entwicklung und Herstellung chirurgischer Instrumente sowie moderner Osteosynthesesysteme. Wer über chirurgische Instrumente spricht, kommt an einer Region nicht vorbei: Tuttlingen Die Stadt an der Donau und ihr wirtschaftliches Umfeld genießen seit Generationen einen weltweit hervorragenden Ruf. Mit mehreren hundert Unternehmen, zahlreichen hochspezialisierten Zulieferern und einem einzigartigen Netzwerk aus Entwicklung, Fertigung, Forschung und Ausbildung hat sich hier eines der bedeutendsten Medizintechnik-Cluster der Welt entwickelt. Auch die ACIG ist hier beheimatet. Kaum eine andere Region vereint eine vergleichbare Dichte an Wissen, Erfahrung und Innovationskraft. Aus kleinen Handwerksbetrieben entstanden international erfolgreiche Mittelständler und Weltmarktführer. Viele Familienunternehmen entwickelten sich mit großem persönlichen Einsatz ihrer Gründer zu global agierenden Spezialisten. Dabei entstand ein Ökosystem das seinesgleichen sucht, u.A.: • Hersteller chirurgischer Instrumente • Produzenten von Implantaten und Osteosynthesesystemen • Maschinenbauer • Oberflächenspezialisten • Materiallieferanten • Entwicklungsdienstleister • Prüf- und Zertifizierungsunternehmen Dieses Cluster ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass „Made in Tuttlingen“ weltweit für höchste Qualität steht. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Betriebe über Jahrzehnte geprägt haben, erreichen das Rentenalter. Sie haben ihre Unternehmen oftmals mit außerordentlicher Leidenschaft aufgebaut, Kundenbeziehungen über Jahrzehnte gepflegt und technisches Know-how entwickelt, das weit DEUTSCH

11 DEUTSCH Landkarte der Zentren der Medizintechnik in Deutschland

DEUTSCH 12 über das hinausgeht, was sich in technischen Zeichnungen oder Qualitätsmanagement-Handbüchern dokumentieren lässt. Mit ihrem Ausscheiden endet häufig eine Ära, in der Entscheidungen schnell getroffen wurden, langfristiges Denken selbstverständlich war und persönliche Verantwortung den Unternehmenserfolg maßgeblich bestimmte. Die Unternehmensnachfolge entwickelt sich damit zu einer der größten strategischen Herausforderungen für die gesamte Medizintechnikbranche. Besonders in der Medizintechnik besitzt Erfahrung einen außergewöhnlich hohen Stellenwert. Moderne chirurgische Instrumente entstehen zwar heute mit hochpräzisen CNC-Maschinen, Lasertechnologien und automatisierten Fertigungsprozessen. Dennoch basiert ihre Qualität nach wie vor auf dem Wissen erfahrener Konstrukteure, Werkzeugmacher, Fertigungsspezialisten und Qualitätsingenieure. Viele Feinheiten entstehen nicht durch Maschinen allein, sondern durch Menschen, die Werkstoffe verstehen, Produktionsprozesse kontinuierlich optimieren und selbst kleinste Veränderungen erkennen. Ähnliches gilt für die Osteosyntheseprodukte und Implantate, diese müssen höchsten mechanischen Belastungen standhalten und gleichzeitig strengste regulatorische Anforderungen erfüllen. Werkstoffe, Oberflächen, Sterilisationsverfahren, Biokompatibilität, klinische Bewertung und Risikomanagement greifen heute ineinander wie Zahnräder eines Uhrwerks. Die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR) hat die regulatorischen Anforderungen erheblich erweitert. Klinische Evidenz, Post-Market Surveillance, UDI, EUDAMED, Risikomanagement und umfangreiche technische Dokumentationen binden Ressourcen, die insbesondere mittelständische Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellen. Hinzu kommen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Nachhaltigkeit und steigende Anforderungen an Lieferketten. Viele Unternehmen befinden sich damit in einer doppelten Transformation: Einerseits muss die Nachfolge geregelt werden, andererseits verlangt der Markt umfangreiche Investitionen in neue Technologien und Kompetenzen. Während frühere Generationen vielfach selbst Konstrukteure, Werkzeugmacher oder Produktionsleiter waren, übernehmen heute häufig hervorragend ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure oder Betriebswirte die Verantwortung. Sie bringen neue Perspektiven mit, denken international, nutzen digitale Werkzeuge selbstverständlich und betrachten Unternehmen zunehmend als vernetzte Innovationsplattformen. Beides hat seine Berechtigung. Denn erfolgreiche Unternehmensnachfolge bedeutet nicht, Bewährtes zu ersetzen. Sie bedeutet vielmehr, die Stärken vergangener Generationen mit den Möglichkeiten neuer Technologien zu verbinden – Gerade darin liegt die große Chance für die Medizintechnik.

DEUTSCH 13 Unternehmen, die ihr jahrzehntelang aufgebautes Know-how bewahren und gleichzeitig offen für Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind, werden ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die eigentliche Stärke des deutschen Mittelstands niemals allein in Maschinen oder Gebäuden lag. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil besteht bis heute in den Menschen, ihrer Erfahrung, ihrer Kreativität und ihrer Fähigkeit, auch für hochkomplexe Herausforderungen individuelle Lösungen zu entwickeln. Die Nachfolge in einem mittelständischen Unternehmen ist deshalb weit mehr als die Suche nach einer geeigneten Geschäftsführerin oder einem geeigneten Geschäftsführer. Sie ist ein langfristiger Transformationsprozess, der idealerweise Jahre vor dem eigentlichen Generationswechsel beginnt. Zu häufig wird dieses Thema jedoch verdrängt – aus Zeitmangel, aus Unsicherheit oder schlicht aus der Hoffnung, dass sich eine Lösung schon ergeben wird. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass erfolgreiche Nachfolgen fast immer das Ergebnis einer frühzeitigen und strukturierten Planung sind. Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob eine familieninterne Nachfolge überhaupt möglich ist. Viele Kinder von Unternehmerfamilien haben heute andere berufliche Vorstellungen oder leben bereits im Ausland. Gleichzeitig entscheiden sich junge Menschen zunehmend bewusst gegen die Verantwortung einer Unternehmensführung – nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil sie die zunehmende Komplexität unternehmerischer Entscheidungen realistisch einschätzen. „Der Staffelstab wird übergeben“ – Erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch gute Planung

DEUTSCH 14 Ist eine familieninterne Nachfolge nicht möglich, gewinnen alternative Modelle an Bedeutung. Management-Buy-outs, Beteiligungen langjähriger Führungskräfte, Kooperationen mit Investoren oder Zusammenschlüsse mittelständischer Unternehmen können sinnvolle Lösungen darstellen. Entscheidend ist dabei weniger die gewählte Struktur als vielmehr die Fähigkeit, die Identität und die Kultur eines Unternehmens zu bewahren. Denn gerade diese Kultur ist häufig der eigentliche Wettbewerbsvorteil mittelständischer Unternehmen. Sie zeigt sich in der hohen Identifikation der Mitarbeiter mit „ihrem“ Unternehmen, in kurzen Entscheidungswegen, in langfristigen Kundenbeziehungen und in einer außergewöhnlichen Flexibilität. Während Großunternehmen häufig standardisierte Prozesse verfolgen, können mittelständische Unternehmen individuelle Lösungen entwickeln und Kunden persönlich begleiten. Allerdings verändert sich das wirtschaftliche Umfeld mit einer Geschwindigkeit, die frühere Unternehmergenerationen kaum kannten. Digitale Entwicklungsprozesse, virtuelle Produktentwicklung, Simulationen, datengetriebene Qualitätskontrolle und Künstliche Intelligenz werden die Medizintechnik in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen kontinuierlich an. Klinische Evidenz, Cybersecurity, Nachhaltigkeit, Lieferkettengesetze, internationale Zulassungen und neue Qualitätsanforderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand erheblich. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen stehen daher vor der Frage, welche Kompetenzen künftig im eigenen Unternehmen aufgebaut werden müssen und welche Leistungen wirtschaftlicher durch spezialisierte Partner erbracht werden können. Der klassische Gedanke, möglichst alle Kompetenzen im eigenen Unternehmen vorzuhalten, wird zunehmend von intelligenten Netzwerken abgelöst. Entwicklungspartner, Prüflabore, Regulatory-AffairsSpezialisten, Softwareexperten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten immer enger zusammen. Die Fähigkeit zur Kooperation entwickelt sich damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Wer sich konsequent auf seine Kernkompetenzen konzentriert und gleichzeitig auf leistungsfähige Partner setzt, kann Innovationszyklen verkürzen, Investitionsrisiken reduzieren und flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Kooperation wird damit nicht zum Zeichen eigener Schwäche, sondern zu einem Ausdruck unternehmerischer Stärke. Noch immer befindet sich in vielen Unternehmen ein erheblicher Teil des entscheidenden Know-hows ausschließlich in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. Fertigungsdetails, Kundenanforderungen, Materialeigenschaften

DEUTSCH 15 oder Erfahrungswerte aus jahrzehntelanger Entwicklung wurden häufig nie vollständig dokumentiert. Gehen diese Menschen in den Ruhestand, droht ein schleichender Verlust wertvoller Kompetenzen. Die Digitalisierung bietet hier völlig neue Möglichkeiten. Moderne Wissensmanagementsysteme, digitale Prozessdokumentationen und zunehmend auch Anwendungen der Künstlichen Intelligenz können helfen, Erfahrungswissen zu strukturieren, zugänglich zu machen und langfristig zu sichern. Künstliche Intelligenz wird dabei den Menschen nicht ersetzen – sie kann ihn jedoch dabei unterstützen. Gerade die nächste Unternehmergeneration wird diese Werkzeuge selbstverständlich nutzen. Entscheidend bleibt jedoch, dass Technologie niemals Selbstzweck sein darf. Sie muss den Menschen unterstützen und Freiräume für Kreativität, Innovation und unternehmerisches Denken schaffen. Deutschland verfügt über hervorragende Ingenieurinnen und Ingenieure, exzellente Hochschulen und eine international anerkannte Forschungslandschaft. Gleichzeitig wünschen sich viele mittelständische Unternehmen schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie, verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen sowie gezielte Investitionen in Forschung, Digitalisierung und Fachkräfte. Wer die Innovationskraft der Medizintechnik langfristig sichern möchte, sollte die besonderen Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen stärker berücksichtigen. Die Region Tuttlingen zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich das Zusammenspiel aus Unternehmergeist, Ausbildung, Forschung und regionaler Vernetzung funktionieren kann. Dieses Modell besitzt weit über Baden-Württemberg hinaus Vorbildcharakter. Die Medizintechnikbranche hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Krisen gemeistert. Immer wieder hat sie ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit bewiesen. Diese Fähigkeit wird auch den bevorstehenden Generationswechsel prägen. Unternehmensnachfolge darf deshalb nicht als Ende einer erfolgreichen Geschichte verstanden werden. Sie ist vielmehr der Beginn eines neuen Kapitels. Jede Generation bringt neue Ideen, neue Technologien und neue Perspektiven mit. Ich bin überzeugt, dass die deutsche Medizintechnik alle Voraussetzungen besitzt, ihre internationale Spitzenposition nicht nur zu behaupten, sondern weiter auszubauen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir den Generationswechsel nicht als Pflichtaufgabe verstehen, sondern als strategische Chance.

16 DEUTSCH Die Zukunft der Branche wird nicht allein durch neue Technologien entschieden. Sie wird von Unternehmerinnen und Unternehmern gestaltet, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, in Menschen zu investieren, Kooperationen einzugehen und Innovationen mutig voranzutreiben. Wenn es gelingt, die Erfahrung der bisherigen Generation mit der Dynamik der nächsten zu verbinden, wird die Medizintechnik auch künftig zu den stärksten Innovationsbranchen Deutschlands gehören. Die Unternehmensnachfolge ist deshalb weit mehr als eine betriebswirtschaftliche Aufgabe. Sie ist ein Bekenntnis zur Zukunft – zur Zukunft unserer Unternehmen, unserer Mitarbeitenden, unserer Innovationskraft und letztlich zur Zukunft einer Branche, die täglich dazu beiträgt, Gesundheit zu erhalten, Mobilität wiederherzustellen und Leben zu verbessern. Dr. Wolfgang Sening Geschäftsführer, senetics healthcare group GmbH & Co. KG Autor: Dr. Wolfgang Sening, CEO senetics healthcare group GmbH & Co. KG Hardtstraße 16, 91522 Ansbach Tel.: +49 981 9724 795-0 E-Mail: info@senetics.de Web: www.senetics.de Luftaufnahme des Standortes der Firma senetics in Ansbach

ENGLISH 17 Important Note The service provided by this Surgical Guide This is your key to success. When you know how to use this reference work effectively, you will be able to take full advantage of all the possibilities offered to you by this Surgical Guide. Time taken to read this page will be time well spent. Product index – Pages 47-63 With the help of the product index a suitable supplier can be found for any product offered. Please note that most of the companies in this Guide offer many different products. Do not hesitate therefore to contact a company about a certain product that may not be listed under its name. Alphabetical index of addresses – Pages 275-285 Here you will find in alphabetical order all companies presenting their products in this Surgical Guide. The complete address, telephone and fax number, world wide web + e-mail are given, together with the page number of their advertisement. Map of Tuttlingen and surrounding area Inside the back cover is a street plan of Tuttlingen and a map of the surrounding area, which will help you to find any of the listed companies when you pay them a visit. ACIG exhibitors are additionally listed in alphabetical order and given numbers which are shown on the map.

ENGLISH 18 FOREWORD Our district has much to offer: From Aldingen to Wurmlingen, a unique natural landscape extends across 734 km² – from the southwestern foothills of the Swabian Alb through parts of the Baar, which already show indications of the Black Forest, to the picturesque valley of the young Danube. The 35 municipalities in the Tuttlingen district are characterized by a diverse range of educational, cultural, and recreational offerings and provide the approximately 142,000 residents with a high quality of life. Another of our region’s greatest strengths is its strong local economy with its exceptionally high concentration of industry. Productivity, an innovative spirit, and the tireless commitment of our entrepreneurs and employees have transformed the Tuttlingen district into an attractive and thriving economic area with great dy-namism and innovative strength. Time and again, the world-renowned companies based here occupy leading positions in international competition and maintain their standing as pioneers in the devel-opment of new, forward-looking products. Medical technology is regarded as the undisputed heart of our industry. The ironworking trades laid the foundation for the development of this strong sector more than 300 years ago. Around 150 years ago, the first cutlery workshops and surgical instrument makers established their businesses, paving the way for today’s “World Center of Medical Technology”. Thanks to great ingenuity and diligence, many former one-person businesses have developed into global companies and market leaders in modern medical technology. Today, with well over 400 companies, the medical technology cluster in the Tuttlingen district is one of the largest clusters in this sector in all of Germany – and thus the proud flagship of our local economy. The medical technology sector is also the largest employer in our district. Major names, as well as many small and medium-sized businesses, provide secure jobs for more than 10,000 people in our region, and therefore reliable prospects for their lives. But this sector is not only of outstanding im-portance to our economic strength: Above all, it ensures that patients in our own country and around the world can receive optimal medical care. Medical technology saves lives! Therefore, I am very delighted that the company ACIG in Tuttlingen presents such an attractive exhibi-tion every year, offering a comprehensive overview of the surgical industry in the Tuttlingen district. The new edition of the Surgical Guide brings these capabilities together in a clear format, helping partners and customers, particularly from outside the region, to navigate their way around this un-paralleled diversity. Stefan Bär, District Administrator

ENGLISH 19 FOREWORD Dear Sir or Madam, Dear Readers of the 2027 Surgical Guide, In this new edition, about 200 manufacturers and trading companies as well as service providers and suppliers of medical technology are once again presenting their diverse products and expert services. The combination of our surgical guide with our permanent medical technology exhibition in Tuttlingen offers you an enormously efficient instrument for opening up new or alternative sources of supply for your purchases. Also visit us online at www.acig.de. Here, in addition to our modern virtual exhibition, you will find a very large and comprehensive product and service database with links to further information from our exhibitors and advertisers. At the beginning of February this year, I visited WHX (formerly Arab Health) in Dubai. Although our Surgical Guide has been available at this trade fair in previous years through exhibitors with whom we have friendly relations, I wondered for a long time whether ACIG needed to be represented at the trade fair with its own booth. The positive feedback from exhibitors among our customers sparked my curiosity. And I was not disappointed: A large number of visitors at the ultramodern exhibition grounds, the exhibitors from our region, conveniently located for visitors in a single hall, and I met several visitors who had chosen Dubai over MEDICA in Düsseldorf (some of them doing so for the past several years). So I am happy to announce that ACIG will also have an exhibition at WHX from January 25 to 28, 2027, at the joint booth of Baden-Württemberg International in South Hall 9. Hope to see you in Dubai! We would like to express our sincere thanks to our loyal customers, whose advertisements have once again made possible a new comprehensive edition of the Surgical Guide. We would also like to express our special thanks to the District Administrator Mr. Bär, Dr. Sening of senetics healthcare group, the Tuttlingen City Council and all other persons who have contributed to the attractive design of this book. Yours sincerely, ACIG, Bernd Müller

20 Business succession in Medical Technology – A Challenge and Opportunity for a Key Industry An Op-Ed by Dr. Wolfgang Sening The medical technology sector has been among Germany‘s most innovative industries for decades. It combines the art of engineering with medical progress and makes a unique contribution to improving the quality of life for millions of people around the world. There is barely another industry that epitomizes precision, reliability, and technological progress as much as the development and manufacture of surgical instruments and modern osteosynthesis systems. And there is one place that anyone discussing surgical instruments quite simply cannot ignore: Tuttlingen The city on the Danube and its economic environment have enjoyed an outstanding global reputation for generations. Home to several hundred companies, numerous highly specialized suppliers, and a unique network for development, manufacturing, research, and education, it has emerged as one of the world’s most significant medical technology clusters. ACIG is also based here. Hardly anywhere else will you find so much concentrated knowledge, experience, and innovative drive. Small trades firms have blossomed into internationally successful mediumsized enterprises and global market leaders. Many family-owned businesses have evolved into global specialists thanks to the tireless personal commitment of their founders. Taken together, these factors have built an ecosystem that is second to none, including, among other things: • Manufacturers of surgical instruments • Manufacturers of implants and osteosynthesis systems • Mechanical engineering firms • Surface specialists • Material suppliers • Development service providers • Testing and certification organizations This cluster is one of the main reasons why „Made in Tuttlingen“ is synonymous with the highest standards of quality worldwide. Many business owners who have shaped their companies over the decades are now nearing retirement age. Often, they have built their companies with extraordinary passion, nurtured customer relationships over decades, and ENGLISH

ENGLISH 21 Map of medical technology hubs in Germany

22 developed technical expertise that embodies so much more than what can be documented in technical drawings or quality management manuals. Their departure frequently heralds the end of an era in which decisions were made quickly, a long-term mindset was self-evident, and personal responsibility played a vital role in the company’s success. It follows, therefore, that business succession is emerging as one of the greatest strategic challenges for the entire medical technology industry, a sector in which experience is paramount. Today, modern surgical instruments are manufactured using high-precision CNC machines, laser technologies, and automated manufacturing processes. Nevertheless, their quality is still rooted in the expertise of seasoned designers, toolmakers, manufacturing specialists, and quality engineers. Many of the finer details are not created by machines alone, but by people who understand materials, continuously optimize production processes, and notice even the smallest changes. This applies equally to osteosynthesis products and implants, which must withstand extreme mechanical stresses while still meeting the most stringent regulatory requirements. Today, materials, surfaces, sterilization methods, biocompatibility, clinical evaluation, and risk management are interlocked like the gears in the movement of a watch. The European Medical Device Regulation (MDR) has significantly expanded the regulatory requirements. Significant resources are tied up in the areas of clinical evidence, post-market surveillance, UDI, EUDAMED, risk management, and extensive technical documentation, presenting significant challenges for small and medium-sized enterprises in particular. Meanwhile, digitalization, artificial intelligence, cybersecurity, sustainability, and increasing demands on supply chains merely compound the issue. Many companies are left facing a twofold transformation as a result: Firstly, they need to address the issue of succession planning; secondly, the market demands substantial investments in new technologies and skills. While earlier generations were often designers, toolmakers, or production managers themselves, the reins are now frequently passed to highly qualified engineers or business administrators. They bring fresh perspectives to the table, think globally, deploy digital tools with confidence, and increasingly view companies as interconnected platforms for innovation. Both have their merits. After all, successful business succession does not mean replacing a proven system. Instead, it involves pooling the strengths of past generations with the possibilities of novel technologies – and it is here that the immense opportunity for medical technology is found. Companies that retain the expertise they have established over decades while remaining open to digitalization, automation, and artificial intelligence ENGLISH

ENGLISH 23 will strengthen their competitiveness in the long term. Here, it is important to bear in mind that the true strength of small to medium-sized enterprises in Germany has never been attributable to their machinery or facilities alone. The key competitive edge is and has always been the people, their experience, creativity, and ability to develop custom solutions, even for highly complex challenges. Succession planning in a small to medium-sized enterprise is therefore far more than just the search for a suitable CEO. It is a long-term transformation process that ideally begins years before the generational handover itself. But this issue is pushed aside all too often – due to a lack of time, uncertainty, or simply the hope that a solution will somehow just arrive. Experience has shown, however, that successful succession plans are almost always born from timely and structured planning. The first question that arises here is whether succession within the family is even possible. Today, many children from entrepreneurial families have different career aspirations or are already living abroad. Meanwhile, growing numbers of young people are consciously shunning the responsibility of running a business – and not due to a lack of interest, but because they realistically assess the growing complexity of business decisions. If familial succession is not possible, alternative models will inevitably become more important. Management buyouts, equity investments by longserving executives, partnerships with investors, or mergers among small “Passing the Baton” – Managing business succession through good planning

ENGLISH 24 and medium-sized enterprises are among the viable solutions. What matters most here is the ability to preserve a company‘s identity and culture and less how the envisaged deal is structured. After all, the real competitive advantage of small to medium-sized enterprises often stems precisely from this culture. This is reflected in the high level of employee identification with „their“ company, in the lack of red tape, in long-term customer relationships, and in exceptional flexibility. While large companies often follow standardized processes, small to medium-sized enterprises are able to build custom solutions and deliver personalized support to their customers. However, the economic environment is changing at a pace that earlier generations of entrepreneurs will have rarely encountered. Digital development processes, virtual product development, simulations, data-driven quality control, and artificial intelligence will bring sweeping changes to the medical technology sector in the years ahead. Regulatory requirements are being tightened at the same time. Clinical evidence, cybersecurity, sustainability, supply chain regulations, international approvals, and new quality requirements significantly increase the organizational burden. Small and medium-sized enterprises, in particular, are therefore facing the question of which capabilities they need to develop within their own organizations going forward and which services can be delivered more cost-effectively by specialized partners. More and more, smart networks are replacing traditional notion of retaining as many capabilities as possible within the company. Collaboration between development partners, testing laboratories, regulatory affairs specialists, software experts, universities, and research institutions is becoming increasingly close. So it stands to reason that the ability to adopt a cooperative approach has become crucial to a company’s success. Businesses that focus consistently on their core competencies while relying on high-performing partners can shorten innovation cycles, reduce investment risks, and respond flexibly to market changes. This makes collaboration the sign of a strong business, and not of weakness. In many companies, a significant portion of critical know-how still resides exclusively in the minds of experienced employees. It is not uncommon that manufacturing details, customer requirements, material properties, or lessons learned from decades of development have never been rigorously documented. When these people retire, there is a risk that valuable skills will be gradually lost.

ENGLISH 25 Digitalization opens up entirely new horizons in this area. Modern knowledge management systems, digital process documentation, and, increasingly, artificial intelligence applications can help to structure, make accessible, and preserve experiential knowledge in the long term. Artificial intelligence will not replace humans – but it can assist them here. The coming generation of entrepreneurs, in particular, will use these tools as a matter of course. But the key point remains that technology must never be an end in itself. It must support people and provide space for creativity, innovation, and entrepreneurial spirit. Germany has outstanding engineers, excellent universities, and an internationally recognized research community. At the same time, many small and medium-sized enterprises are calling for faster approval processes, less bureaucracy, a reliable regulatory framework, and targeted investments in research, digitalization, and skilled workers. Anyone concerned with safeguarding the long-term innovative drive of the medical technology sector should pay closer attention to the specific needs of small and medium-sized enterprises. The area around Tuttlingen stands as a striking example of how successfully entrepreneurship, education, research, and regional networking can work together. This model is a beacon for regions way beyond the borders of BadenWürttemberg. The medical technology industry has weathered numerous crises over recent decades. And it has demonstrated its extraordinary adaptability time and again. This capability will shape the upcoming generational shift as well. It is therefore fair to say that business succession should not be viewed as the end of a success story, and instead marks the beginning of a new chapter. Every generation brings fresh ideas, new technologies, and its own perspectives. I am convinced that the German medical technology industry has everything it needs, not only to maintain its leading international position, but also to improve on its current standing. But this will only happen if we view the generational transition as a strategic opportunity – not a cumbersome task. The future of the industry will not be determined by novel technologies alone. It will be shaped by entrepreneurs who are willing to shoulder responsibility, invest in people, build collaboration, and adopt a bold approach to driving innovation. Successfully blending the experience of the current generation with the dynamism of the next will ensure that medical technology remains as one of Germany‘s most innovative industries in the future.

ENGLISH 26 Business succession is therefore far more than just a business management task. It is a commitment to the future – to the future of our companies, our employees, our innovative drive, and ultimately to the future of an industry that continuously contributes to preserving health, restoring mobility, and improving lives. Dr. Wolfgang Sening CEO, senetics healthcare group GmbH & Co. KG Author: Dr. Wolfgang Sening, CEO senetics healthcare group GmbH & Co. KG Hardtstraße 16, 91522 Ansbach, Germany Tel.: +49 981 9724 795-0 E-Mail: info@senetics.de Web: www.senetics.de Aerial view of the senetics company headquarters in Ansbach

FRANÇAIS 27 Indications importantes Le guide de la chirurgie dont vous avez besoin! Voici la clé du succès! Car si vous savez comment travailler correctement avec cet ouvrage de référence, vous exploiterez toutes les possibilités offertes par ce guide chirurgical. Prenez le temps de lire cette page. Vous ne le regretterez pas! Index alphabétique des produits – pages 47-63 Grâce à l’index alphabétique des produits, vous pourrez trouver le fournisseur adapté à chaque produit proposé. Vous le constaterez vous même dans ce répertoire: la plupart des entreprises proposent de nombreux produits différents. En conséquence, n’hésitez pas à contacter l’une de ces entreprises pour un produit spécifique même si l’annonce présente un tout autre produit. Index alphabétique des adresses – pages 275-285 Vous trouverez ici l’adresse par ordre alphabétique de toutes les entreprises qui présentent leurs produits dans ce guide chirurgical. Vous trouverez leur adresse complète, leur numéro de téléphone et leur numéro de fax, ainsi que leur adresse Internet (page web et adresse E-mail), et le nombre de pages attribuées à chaque entreprise ou annonce. Plan de la ville et du secteur Au dos de la documentation, vous trouverez un plan de la ville de Tuttlingen, ainsi qu’un plan du secteur, lesquels vous aideront à trouver les entreprises que vous souhaitez visiter. Les emplacements des exposants ACIG sont listés en ordre alphabétique, et pourvus de numéros marqués dans les plans.

FRANÇAIS 28 PRÉAMBULE Notre arrondissement a beaucoup à offrir : un paysage naturel unique s’étend sur 734 km², d’Aldingen à Wurmlingen – depuis les contreforts sud-ouest du Jura souabe jusqu’à la vallée pittoresque du jeune Danube, en passant par certaines parties de la Baar, lesquelles annoncent déjà la proximité de la Forêt-Noire. Les 35 communes de l’arrondissement de Tuttlingen se distinguent par une offre diversifiée dans les domaines de l’éducation, de la culture et des loisirs et offrent une grande qualité de vie à leurs quelque 142 000 habitants. L’un des grands atouts de notre région est également la puissance de son économie locale, caractérisée par une très forte concentration industrielle. La force créatrice, l’esprit d’innovation ainsi que l’engagement infatigable de nos entrepreneuses et entrepreneurs, de nos salariées et salariés ont transformé l’arrondissement de Tuttlingen en un espace économique attractif et florissant, doté d’un grand dynamisme et d’une forte capacité d’innovation. Les entreprises de renommée mondiale implantées chez nous occupent régulièrement des positions de premier plan dans la concurrence internationale et s’affirment comme des pionnières dans le déve-loppement de nouveaux produits tournés vers l’avenir. La technologie médicale est considérée comme le cœur incontesté de notre industrie. Il y a plus de 300 ans déjà, le travail artisanal du fer a posé les fondements du développement de ce secteur puis-sant. Les premiers ateliers de coutellerie et fabricants d’instruments chirurgicaux se sont établis il y a environ 150 ans, ouvrant ainsi la voie à l’actuel « centre mondial de la technologie médicale ». Grâce à leur grande inventivité et à leur ardeur au travail, de nombreuses entreprises autrefois uniperson-nelles sont devenues des entreprises d’envergure mondiale et des leaders du marché de la technologie médicale moderne. Aujourd’hui, avec bien plus de 400 entreprises, le pôle de technologie médicale de l’arrondissement de Tuttlingen est l’un des plus grands pôles de ce secteur dans toute l’Allemagne – et constitue ainsi la fierté de notre économie locale. Le secteur de la technologie médicale est également le premier employeur de notre arrondissement. De grands noms, mais aussi de nombreuses petites et moyennes entreprises, offrent des emplois sûrs, et par conséquent des perspectives de vie stables, à plus de 10 000 personnes de notre région. Mais l’importance exceptionnelle de ce secteur ne se limite pas à notre puissance économique : Il permet avant tout aux patientes et aux patients de notre pays et du monde entier de bénéficier de soins médi-caux optimaux. La technologie médicale sauve des vies ! Je me réjouis donc tout particulièrement que la société ACIG, à Tuttlingen, présente chaque année une exposition aussi attractive, offrant une vue d’ensemble complète du secteur de la chirurgie dans l’arrondissement de Tuttlingen. La nouvelle édition du Guide de la chirurgie rassemble ces compé-tences de manière claire, aidant en particulier les partenaires et clients extérieurs à la région à s’orienter au mieux dans cette diversité sans précédent. Stefan Bär, Président de l’arrondissement

FRANÇAIS 29 PRÉAMBULE Mesdames, Messieurs, chères lectrices, chers lecteurs du Guide de la chirurgie 2027, dans cette édition, près de 200 fabricants et sociétés commerciales ainsi que prestataires et sous-traitants de la technologie médicale vous présentent à nouveau leurs multiples produits et services compétents. Notre guide chirurgical de produits techniques médicaux, combiné à notre exposition permanente à Tuttlingen, vous offrent un instrument très efficace pour accéder à de nouvelles sources d’approvisionnement pour vos achats. Venez également nous rendre visite en ligne sur www.acig.de. Outre notre exposition virtuelle moderne, vous y trouverez une très vaste base de données complète concernant les produits et les services, y compris des liens vers nos exposants et annonceurs. Cette année, début février, j’ai visité le salon WHX (anciennement Arab Health) à Dubaï. Même si, au cours des dernières années, notre Guide de la chirurgie était déjà disponible sur ce salon par l’intermédiaire d’exposants amis, je me demandais depuis longtemps s’il fallait qu’ACIG y soit représentée avec son propre stand. Les retours positifs des exposants faisant partie de notre clientèle ont éveillé ma curiosité. Et je n’ai pas été déçu : un grand nombre de visiteurs sur le site ultramoderne du salon, les exposants de notre région étaient regroupés dans une même halle pour faciliter la visite, et j’ai rencontré plusieurs visiteurs qui avaient choisi Dubaï plutôt que MEDICA à Düsseldorf (certains depuis plusieurs années déjà). Je me réjouis donc qu’ACIG expose également au salon WHX du 25 au 28 janvier 2027, sur le stand collectif du Bade-Wurtemberg International, dans la halle South Hall 9. Nous verrons-nous à Dubaï ? Nous adressons nos plus sincères remerciements à nos fidèles clients qui, grâce à leurs annonces, nous ont permis de présenter une nouvelle édition étoffée du guide de la chirurgie. Nos remerciements s’adressent également et en particulier à M. le Landrat Bär, à M. Sening de senetics healthcare group, à la municipalité de Tuttlingen, et à toutes celles et tous ceux qui ont contribué à la conception attrayante de ce guide spécialisé. Cordialement, ACIG, Bernd Müller

La transmission d’entreprise dans le domaine des technologies médicales – un défi et une opportunité pour un secteur stratégique Un éditorial rédigé par Dr. Wolfgang Sening Depuis des décennies, le secteur des technologies médicales figure parmi les branches industrielles les plus innovantes d’Allemagne. Il allie l’ingénierie au progrès médical et contribue de manière unique à améliorer la qualité de vie de millions de personnes dans le monde. Il n’est guère d’autre secteur industriel incarnant autant la précision, la fiabilité et le progrès technologique que le développement et la fabrication d’instruments chirurgicaux et de systèmes modernes d’ostéosynthèse. Or, en matière d’instruments chirurgicaux, une région est incontournable : celle de Tuttlingen Cette ville sur les rives du Danube et son environnement économique bénéficient depuis des générations d’une excellente réputation à l’échelle mondiale. L’un des clusters de technologie médicale les plus importants au monde s’est développé ici avec la présence de plusieurs centaines d’entreprises, de nombreux sous-traitants hautement spécialisés et un réseau unique réunissant développement, fabrication, recherche et formation professionnelle. L’ACIG y a également élu domicile. Il n’est guère d’autre région qui regroupe une telle concentration de savoir-faire, d’expérience et de capacité d’innovation. Maintes petites entreprises artisanales, à l’origine, se sont mutées en PME prospères à l’échelle internationale et leaders mondiaux sur leur marché. De nombreuses entreprises familiales sont devenues des spécialistes d’envergure mondiale grâce à l’engagement personnel sans faille de leurs fondateurs. Un écosystème unique en son genre s’est ainsi constitué, composé notamment de : • fabricants d’instruments chirurgicaux • fabricants d’implants et de systèmes d’ostéosynthèse • constructeurs de machines • spécialistes des traitements de surface • fournisseurs de matériaux • prestataires de services de développement • entreprises de contrôle de conformité et de certification Ce cluster joue un rôle essentiel dans la réputation mondiale d’excellence du « Made in Tuttlingen ». Après avoir marqué leur établissement de leur empreinte durant de longues décennies, de nombreux chefs d’entreprise arrivent aujourd’hui à l’âge de la 30 FRANÇAIS

RkJQdWJsaXNoZXIy MzY2NzY=